Tag des Artenschutzes 2013

Aktuell:

24.4.2012, Bonn wird internationale Hauptstadt für den Artenschutz
Zur Entscheidung der internationalen Staatengemeinschaft, dass IPBES-Sekretariat in Bonn anzusiedeln, erklärt Undine Kurth, parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutz:

Es ist erfreulich, dass die internationale Staatengemeinschaft sich für Bonn auf dei IPBES (Sekretariat des neuen internationalen Wissenschaftlergremiums für Biodiversität) entschieden hat. Bonn hat sich gegen starke Konkurrenz weiter ...

3. März 2013

Der Tag des Artenschutzes ist im Jahr 1973 im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) eingeführt worden und findet jährlich am 3. März statt. Durch das Abkommen sollen bedrohte wildlebende Arten (Tiere und Pflanzen) geschützt werden.

www.tag-des-artenschutzes.de ist ein Internetportal, auf dem wir Veranstaltungen und Aktionen zum 41. Tag des Artenschutzes am 3. März 2013 bündeln und vorstellen. Was geschieht wo am Tag des Artenschutzes? Wer macht was?
Bitte melden Sie sich via Mail er@haus-fuer-kommunikation.de oder per Telefon unter 0228 227 88 66

Bis zum nächsten Tag des Artenschutzes sind es:

Klettern für die Berggorillas – Teilnehmer gesucht

09.09.2011 Im Dezember 2011 haben Sie die einmalige Chance an einer einwöchigen Klettertour den höchsten Gipfel Ruandas - den Karisimbi - zu erklimmen und dabei das Berggorilla-Projekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) im Virunga Nationalpark zu unterstützen. weiter ...

Biodiversität und Artenschutz

Die Wissenschaft hat bislang etwa 1,8 Millionen Spezies beschrieben, allein in Deutschland sind es mehr als 48.000 Tierarten und fast 30.000 Pflanzen- und Pilzarten.

Was frisst der Wolf?

März 2012 Studie zeigt: Schäfer müssen keine Angst haben. Das Raubtier reißt lieber Rehe

Im Film sieht das immer so aus: Vollmond, der Wolf schleicht heulend um die Schafsherde, der Schäfer wacht auf, sein treuer Hütehund wacht auf, hetzt raus und beschützt seine Schäfchen. Im wahren Leben sieht es anders aus. 60 Wölfe leben wieder in Deutschland, die meisten in der Lausitz an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg. Nach einer neuen Untersuchung sind sie nur in seltenen Fällen eine Gefahr für Schafe, Ziegen und andere Nutztiere. Der Anteil von Nutztieren auf ihrem Speiseplan liege bei "unter einem Prozent", ermittelte die Frankfurter Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung. Demnach stehen vor allem Rehe (55,3 Prozent), Rotwild (20,8 Prozent) und Wildschweine (17,7 Prozent) auf dem Speiseplan der vor rund zehn Jahren aus Polen eingewanderten Raubtiere. Einen eher geringen Anteil am Futter der Wölfe haben Hasen mit knapp drei Prozent und eben die Nutztiere mit weniger als einem Prozent. Die Studie wurde vor Kurzem im Fachmagazin "Mammalian Biology" veröffentlicht.

Um das Fressverhalten der Tiere zu ermitteln, haben sich die Forscher doch einiges zugemutet. Sie sammelten monatelang mehr als 3000 Kotproben ein und untersuchten sie auf die unverdaute Hinterlassenschaften wie Haare, Knochen, Hufe oder Zähne der Beutetiere. Ein Wolf braucht seine tägliche Fleischration von zwei bis drei Kilo.

"Solange Schafe und Co. gut geschützt werden und es genug Auswahl unter den Wildtieren gibt, gehen Wölfe nicht die Gefahr ein, mit Elektrozäunen oder Herdenschutzhunden konfrontiert zu werden", fasst der Zoologe Hermann Ansorge vom Senckenberg-Forschungsinstitut die Ergebnisse der Studie zusammen.

Im sächsischen Wolfsgebiet werden Maßnahmen zum Herdenschutz wie etwa Elektrozäune öffentlich gefördert. Für durch Wölfe verursachte Verluste gibt es einen Ausgleich. Das Konfliktpotenzial zwischen Mensch und Wolf sei "sehr gering". "Einer Wiederansiedlung der Wölfe sollte nichts im Wege stehen", lautete das Fazit der Forscher. ecb Quelle: http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13918602/Was-frisst-der-Wolf.html



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