Natur Tier + Artenschutz und Tag des Artenschutzes

Jeder Tag sollte ein Tag des Artenschutzes sein!

Deutsches-Artenschutz-Portal. „Tag des Artenschutzes“ am 3. März 2017

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Jeder Tag sollte ein Tag des Artenschutzes sein!

neben Informationen zum Artenschutz finden Sie auf diesem Portal Veranstaltungen und Aktionen zum 45. Tag des Artenschutzes am 3. März 2017.

Tag des Artenschutzes

Der Tag des Artenschutzes ist im Jahr 1973 im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) eingeführt worden und findet jährlich am 3. März statt. Durch das Abkommen sollen bedrohte wildlebende Arten (Tiere und Pflanzen) geschützt werden.

Was geschieht wo am Tag des Artenschutzes? Wer macht was? Bitte melden Sie sich via Mail er@haus-fuer-kommunikation.de oder per Telefon unter 0228 227 88 66

Die Wissenschaft hat bislang etwa 1,8 Millionen Spezies beschrieben, allein in Deutschland sind es mehr als 48.000 Tierarten und fast 30.000 Pflanzen- und Pilzarten.

Was frisst der Wolf?

Studie zeigt: Schäfer müssen keine Angst haben. Das Raubtier reißt lieber Rehe

Im Film sieht das immer so aus: Vollmond, der Wolf schleicht heulend um die Schafsherde, der Schäfer wacht auf, sein treuer Hütehund wacht auf, hetzt raus und beschützt seine Schäfchen. Im wahren Leben sieht es anders aus. 60 Wölfe leben wieder in Deutschland, die meisten in der Lausitz an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg. Nach einer neuen Untersuchung sind sie nur in seltenen Fällen eine Gefahr für Schafe, Ziegen und andere Nutztiere. Der Anteil von Nutztieren auf ihrem Speiseplan liege bei "unter einem Prozent", ermittelte die Frankfurter Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung. Demnach stehen vor allem Rehe (55,3 Prozent), Rotwild (20,8 Prozent) und Wildschweine (17,7 Prozent) auf dem Speiseplan der vor rund zehn Jahren aus Polen eingewanderten Raubtiere. Einen eher geringen Anteil am Futter der Wölfe haben Hasen mit knapp drei Prozent und eben die Nutztiere mit weniger als einem Prozent. Die Studie wurde vor Kurzem im Fachmagazin "Mammalian Biology" veröffentlicht.

Um das Fressverhalten der Tiere zu ermitteln, haben sich die Forscher doch einiges zugemutet. Sie sammelten monatelang mehr als 3000 Kotproben ein und untersuchten sie auf die unverdaute Hinterlassenschaften wie Haare, Knochen, Hufe oder Zähne der Beutetiere. Ein Wolf braucht seine tägliche Fleischration von zwei bis drei Kilo.

"Solange Schafe und Co. gut geschützt werden und es genug Auswahl unter den Wildtieren gibt, gehen Wölfe nicht die Gefahr ein, mit Elektrozäunen oder Herdenschutzhunden konfrontiert zu werden", fasst der Zoologe Hermann Ansorge vom Senckenberg-Forschungsinstitut die Ergebnisse der Studie zusammen.

Im sächsischen Wolfsgebiet werden Maßnahmen zum Herdenschutz wie etwa Elektrozäune öffentlich gefördert. Für durch Wölfe verursachte Verluste gibt es einen Ausgleich. Das Konfliktpotenzial zwischen Mensch und Wolf sei "sehr gering". "Einer Wiederansiedlung der Wölfe sollte nichts im Wege stehen", lautete das Fazit der Forscher. ecb Quelle: http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13918602/Was-frisst-der-Wolf.html

Zur kostenfreien Nutzung:

Tag des Artenschutzes 2017



(©) Foto André Obermüller

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