Aktionen zum Artenschutz

Zur kostenfreien Nutzung:

Tag des Artenschutzes 2017

Nachhaltige Waldbewirtschaftung

Wieder heimisch in den deutschen Forsten: Luchs

garantiert Vielfalt

Deutschlands Wald wächst und wird immer artenreicher. Selbst hierzulande ausgerottete Tierarten finden in den von der Forstwirtschaft gepflegten Wäldern wieder Lebensraum und kehren zurück. Aber ein falsch verstandener Naturschutz bedroht das Erreichte durch die Einrichtung von Totalschutzgebieten und einer Ignoranz gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels. Ein Drittel Deutschlands wird bereits von Wald bedeckt, davon ist ein Großteil artenreicher Mischwald, in den vertriebene Arten zurückkehren.Das Konzept der nachhaltigen Forstwirtschaft, Waldnutzung mit Natur- und Artenschutz zu verbinden, hat bundesweit wertvolle Wälder geschaffen. Foto: AGDW

Berlin, 11. Februar – Am 3. März 1973 wurde das Washingtoner Artenschutzübereinkommen unterzeichnet, und seitdem begeht die Weltgemeinschaft jährlich Anfang März den „Tag des Artenschutzes“. Rund vierzig Jahre später hat sich die Lage der Pflanzen- und Tierwelt in vielen Teilen der Welt nicht verbessert. Im Gegenteil: Forscher sprechen im Fachmagazin „Science“ von bis zu 58.000 Arten, die jährlich für immer aussterben. Hoffnung dagegen in Deutschland: Bei uns nimmt der Waldanteil seit Jahren beständig zu, mittlerweile sind ein Drittel Deutschlands mit Wald bedeckt. Dank der Arbeit der nachhaltigen Forstwirtschaft gehören Deutschlands Wälder zu den stabilsten und artenreichsten in ganz Europa – und dies nicht auf einzelnen „Inselflächen“, sondern auf dem gesamten Waldareal von 11,4 Millionen Hektar.

Der Präsident des deutschen Waldbesitzerverbandes AGDW – Die Waldeigentümer, Philipp Freiherr zu Guttenberg, erläutert die Hintergründe: „Wir Forstleute empfinden große Verantwortung. Wir bewirtschaften und schützen die Wälder gleichermaßen, um Arbeit und Ausbildung, die Generationenvorsorge, die Bereitstellung des Bio-Rohstoffs Holz und den Umwelt- und Naturschutz harmonisch miteinander zu verbinden. Das bringt der Artenvielfalt erwiesenermaßen mehr, als das Einrichten von singulären, total geschützten Urwaldzellen, wo zum einen der Verfall und zum anderen einige wenige dominante Tier- und Pflanzenarten regieren. Künstlich inszenierte Urwälder bedeuten für den Steuerzahler enorme Kosten und belohnen ihn obendrein mit Einschränkungen bei jeglichen Aktivitäten im Sport- und Erholungszentrum Wald.

Rückkehr von Wildkatze, Luchs, Wolf und Schwarzstorch
Wie vielfältig unsere Wälder sind, beweisen 1.215 Pflanzenarten, darunter 76 Baumarten. Unter den 6.700 Tierarten befinden sich wieder Tiere, die hierzulande oft schon seit Jahrhunderten ausgerottet waren. So beherbergt der Wald wieder etwa 5.000 Wildkatzen und über den Wipfeln kreisen Schwarzstörche. Zu Guttenberg erinnert: „Im Gegensatz zum Weißstorch ist diese Großvogelart ein Bewohner geschlossener Wälder. Um 1970 gab es weniger als 50 Brutpaare in ganz Deutschland. Jetzt sind es über 600 Brutpaare. Und dennoch glauben viele Vertreter des amtlichen und verbandlichen Naturschutzes, dass diese Arten nur in Nationalparks existieren könnten, in denen jegliche Nutzung durch den Menschen verboten ist. Wie die Rückkehr des Schwarzstorchs und anderer Tierarten zeigt: ein Trugschluss!

Klimawandel ist die größte Herausforderung
Aber einen anderen Aspekt der herrschenden Naturschutz-Ideologie und ihrer Zielvorstellung von ungenutzten Urwaldreservaten hält zu Guttenberg für noch tragischer: Nämlich die fehlende Einsicht, dass es sich beim Wald um ein dynamisches System handele, das man durch einen Totalschutz nicht für alle Zeiten wie in einem Freilichtmuseum unverändert lassen kann. Vielmehr gelte es, den Wald – gerade um ihn für alle Zeiten stabil, gesund und artenreich zu halten – ständig zu verändern, wenn die Umweltbedingungen andere geworden sind. Zum Beispiel durch die Anpflanzung von wärme- und trockenheitsresistenten Baumarten wie der Douglasie oder der Japanischen Lärche als Antwort auf den Klimawandel. Zu Guttenberg sagt: „Der Klimawandel ist die vielleicht größte Herausforderung für die Natur und unsere Gesellschaft. Urwaldgebiete ohne menschliche Nutzung sind bezogen auf die CO2-Aufnahme letztendlich ein Nullsummenexperiment, weil die Verrottung das im Holz gebundene CO2 wieder freisetzt. Anders forstlich genutzte Wälder: Deren Holz bleibt in Möbeln und Bauwerken erhalten. Naturschutzziele müssen daher mit dem Klimaschutz Hand in Hand gehen. Wir, die Waldeigentümer, wollen vor diesem Hintergrund mit der Wissenschaft und Politik Lösungen finden, die der fortwährenden Veränderung von Natur und Wald Rechnung tragen.“

 

Berlin: Themenabend "Tag des Artenschutzes"

Panda

Ob Panda, Nashorn oder Moorveilchen - die biologische Vielfalt bildet die Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten. Auch für den Menschen. Wie können wir diese Vielfalt schützen? Und was bedeutet eigentlich Artenschutz in der heutigen Zeit? Wo können wir gemeinsam aktiv werden und die Zukunft unseres Planeten mitgestalten? Finden Sie es heraus!

Am 3. März 2015 ist der internationale Tag des Artenschutzes und im Rahmen der Sonderausstellung PANDA lädt das Museum für Naturkunde gemeinsam mit dem WWF Deutschland zu einem Themenabend ein, der sich rund um den Schutz der Artenvielfalt dreht.

Finden Sie bei unserem "Markt der Möglichkeiten" heraus, wie und wo Sie selbst in Sachen Natur aktiv werden können - spannende Citizen Science und Naturschutzprojekte erwarten Sie hier. Oder genießen Sie ein Glas Wein und besuchen Sie unsere spannende Sonderausstellung PANDA, die an diesem Abend exklusiv geöffnet ist.

Seien Sie dabei wenn der bekannte TV-Moderator Dirk Steffens Experten fragt: „Welt im Wandel - Was bedeutet Artenschutz heute?“

Gesprächsteilnehmer:
Dr. Katrin Vohland – Leiterin des Forschungsbereiches Wissenschaftskommunikation und Wissensforschung am Museum für Naturkunde
Volker Homes – Leiter Artenschutz, WWF Deutschland
Dr. Tobias Rahde – Kurator für Vögel und Säugetiere am Zoo Berlin Prof. Dr. Thomas B. Hildebrandt - Abteilungsleiter Reproduktionsmanagement Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung
Annette Scharmann – Zuständig für CITES Angelegenheiten, Oberste Naturschutzbehörde des Landes Berlin

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt frei

Anmeldung erbeten unter: info(at)mfn-berlin.de

Veranstaltungsort:
Museum für Naturkunde Berlin
Sauriersaal
Invalidenstr. 43
10115 Berlin

 

WWF warnt:

Tiger

Größtes Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier. / Hoffnungsschimmer: Seltene Tigerfamilie tapst in Kamerafalle.

Foto: Tigerfamilie in China. Aufnahmen aus der Kamerafalle - Amur-Tiger © Igor Zhorov / WWF

Anlässlich des Internationalen Tags des Artenschutzes (World Wildlife Day) am 03. März warnt der WWF davor, dass sich auf der Erde derzeit das größte Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier ereigne. Verursacher dieser Katastrophe sei der Mensch, so der WWF. Die Rote Liste, die so etwas wie die Fieberkurve der globalen Vielfalt darstellt, zeigt an, wie schlecht es um die Tier- und Pflanzenwelt steht. Demnach sind von den rund 76.000 wissenschaftlich untersuchten Arten, über 22.000 in ihrem Bestand akut bedroht. Lebensraumzerstörung, Wilderei und dazu noch der Klimawandel setzen den Arten laut WWF immer stärker zu. Viele Tiere und Pflanzen lebten in immer kleiner werdenden Gebieten und sind dadurch stark gefährdet.

Doch es gibt immer wieder auch vereinzelte Silberstreifen am Horizont. Einer dieser Hoffnungsschimmer kommt aktuell aus dem Nordosten Chinas: Eine WWF-Kamerafalle hat im Wangqing-Reservat 30 Kilometer westlich der Russischen Grenze eine Tigerin mit ihren fröhlich spielenden Jungen festgehalten. Bei den Aufnahmen handelt es sich um den ersten Video-Nachweis einer Tigerfamilie in China. Zugleich bestätigen sie die Vermutung, dass es sich um „chinesische“ Geburten handelt, da die Jungen aufgrund der Entfernung zu Russland nicht von dort stammen können.

„Es ist zwar noch viel zu früh, von einer stabilen chinesischen Tigerpopulation zu sprechen. Dennoch gibt das Video Anlass zur Hoffnung, dass sich die Tiger langsam aber beständig ihren ehemaligen Lebensraum in China zurückerobern“, sagt Markus Radday, zuständiger WWF-Referent für die Region. Mit bis zu 300 Kilogramm Gewicht und drei Meter Körperlänge ist der Amur-Tiger die größte Raubkatze der Erde. Die beiden, noch namenlosen, Stars des Zehn-Sekunden-Videos sind Tigerjungen im Teenageralter von etwa ein bis eineinhalb Jahren.

Für Shi Quanhua, Leiterin des Großkatzenprogramms des WWF China, bestätigen die atemberaubenden Aufnahmen die stetige Ausbreitung des Amur-Tigers in China. Seit 2010 betreibt der WWF im dortigen Wangqing-Hunchun-Suiyang-Dongning Gebiet ein Schutzprogramm für Tiger.

 

NABU

Tag des Artenschutzes - NABU fordert mehr Engagement beim Fledermausschutz

Berlin (ots) - Mit Blick auf den Internationalen Tages des Artenschutzes (3. März) verweist der NABU auf die in Deutschland besonders gefährdeten Fledermäuse. Vier der 24 heimischen Fledermausarten sind bereits vom Aussterben bedroht: Die Große und Kleine Hufeisennase sowie die Wimpern- und Mopsfledermaus. Drei weitere Arten gelten als stark gefährdet, fünf als gefährdet.

"Ursache für die starken Bestandseinbrüche der meisten Fledermausarten in den vergangenen Jahrzehnten ist vor allem die intensive Landwirtschaft. Neben dem Verlust der Vielfalt bäuerlicher Kulturlandschaften sind die Auswirkungen auf das Angebot an Beutetieren wie Nachtfaltern, Fluginsekten oder Käfern erheblich, ebenso wie der Einsatz von Pestiziden", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Viele Fledermaus-Quartiere werden vom Menschen unbewusst zerstört. Besonders höhlenreiches Altholz wird noch immer aus dem Wald entfernt. Dachböden werden renoviert und mit Holzschutzmitteln behandelt, Hohlräume ausgeschäumt und Fugen versiegelt, wichtige Quartiere gehen so verloren. "Am Schutz der Tiere kann sich jeder beteiligen. Künstliche Quartiere wie Fledermauskästen, Einbausteine ins Mauerwerk, Vermeidung von Pestiziden oder ein fledermausfreundlicher Garten zur Förderung nachtaktiver Insektenarten, vieles ist möglich und bedarf nur eines geringen Aufwands", so NABU-Fledermausexperte Sebastian Kolberg.

Auch Windkraftanlagen stellen eine Gefahr für die heimischen und im besonderen Maße auch für migrierende Fledermäuse aus dem europäischen Umland dar, wenn sie nicht auf Standorten geplant werden, die aus Naturschutzsicht als konfliktarm eingestuft werden. Einer aktuellen Studie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung zufolge sterben jährlich 250.000 Tiere an den Folgen von Kollisionen mit den Rotorblättern oder dem so genannten Barotrauma, welches durch große Luftdruckänderungen an den Rotorblättern erzeugt wird und bei dem die inneren Organe der Tiere zerreißen können.

"Deutschland trägt hier eine ganz besondere Verantwortung nicht nur für die heimischen, sondern alle europäischen Fledermausarten. Als Transitland für wandernde Fledermäuse muss der Artenschutz im Vordergrund stehen", so NABU-Präsident Tschimpke. "Als Vertragsstaat des EUROBATS-Abkommens hat sich die Bundesrepublik dazu verpflichtet, den Fledermausschutz bei der Planung von Windenergieanlagen zu berücksichtigen."

Studien belegen, dass insbesondere der Naturraum sowie Witterungsverhältnisse wie Temperatur, Niederschlag und Windgeschwindigkeit die Aktivität von Fledermäusen im Umfeld von Windenergieanlagen bestimmen. Wälder und waldreiche Standorte zählen zu den sensiblen und daher konfliktreichen Gebieten. Hier finden sich Jagdhabitate, Tages- und Winterquartiere vieler Fledermausarten. Von Windkraft besonders gefährdete Arten wie die Rauhautfledermaus, der Große wie auch der Kleine Abendsegler oder die Zwergfledermaus nutzen Wälder, besonders mit hohem Altholzanteil, als Tages- und Winterquartiere. Daher sollten Waldstandorte möglichst nicht für die Windenergienutzung herangezogen werden.

Terminhinweis: 12. Fachtagung der NABU-Bundesarbeitsgruppe (BAG) Fledermausschutz vom 20. bis 22.März in Erfurt, u.a. mit Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund und NABU-Präsident Olaf Tschimpke. In der Landeshauptstadt Thüringens werden rund 400 Tagungsgäste aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet, die sich zu aktuellen Themen des Fledermausschutzes und der Fledermausforschung austauschen.

 

Größte Galerie der Nachhaltigkeit steht im Wald

Größte Galerie der Nachhaltigkeit steht im Wald

Galerie der Nachhaltigkeit - Bilderrahmen-Aktion

„Bilderrahmen“-Aktion anlässlich „300 Jahre Nachhaltigkeit“

Viele Deutsche folgen jedes Jahr den Förstern in deren Reviere und lassen sich den Wald in seinen faszinierenden Facetten zeigen und erklären. Allein in Bayern nehmen jährlich über 300.000 Menschen an waldkundlichen Führungen teil. Ein besonderer Anreiz für viele Teilnehmer: Sie wollen den Wald einmal aus der Perspektive der Fachleute sehen und erleben. Denn nur geschulte Augen erblicken die Dinge, die für die Vitalität unserer Wälder bedeutsam sind.

Eine originelle Aktion der Forstwirtschaft hilft nun dabei, dass sich Waldbesucherinnen und Waldbesucher das ganze Jahr über und auch auf eigene Faust versteckte Orte und verdeckte Zusammenhänge im Wald erschließen können. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit – mach dir ein Bild davon!“ veranschaulicht eine bundesweite „Bilderrahmen“-Aktion in vielen Regionen der Republik die vielfältigen Leistungen des Waldes und der Forstleute, die ihre Verantwortung längst nicht mehr nur für das Holz übernehmen, sondern zugleich für den Arten-, Umwelt- und Klimaschutz und für die Erholung und Freizeitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger. So ist die Aktion ist ein zentraler Bestandteil des facettenreichen Jubiläumsjahres „300 Jahre Nachhaltigkeit“, das an die Prägung des Nachhaltigkeitsbegriffes durch die deutsche Forstwirtschaft – namentlich durch Hans Carl von Carlowitz – im Jahr 1713 erinnert.
An attraktiven Wald- und Wanderwegen haben die Initiatoren ganz unterschiedliche Rahmen aus Naturmaterialien, meist aus Holz, errichtet. Der Blick hindurch lenkt die Aufmerksamkeit auf besondere Waldszenen und Details. Infotafeln neben den Bilderrahmen geben wertvolle Erläuterungen. So wird verständlich, wie die Forstwirtschaft den Wald im Einklang mit den unterschiedlichen natürlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen nachhaltig bewirtschaftet – in der Balance von ökologischen Erfordernissen und sozialer und wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit.

Perspektiven der Nachhaltigkeit

Durch die Bilderrahmen erkennt der Besucher etwa eine historische Rückegasse, ein wertvolles Feuchtgebiet oder einen uralten Baumriesen. Aber vor allem kann er im Jubiläumsjahr der Nachhaltigkeit auf die Spuren und Zeugnisse einer verantwortungsbewussten Forstwirtschaft blicken: auf Wiederaufforstungen mit standort-gerechten und unterschiedlichen Baumarten, auf hochwertiges Saatgut in Baumkronen, auf so genannte „Zukunftsbäume“, deren Wachstum noch jahrzehntelang gefördert werden wird, oder auf das von Förstern und Waldbesitzern geschützte Totholz, also abgestorbene Bäume, die unzähligen Organismen Lebensraum bieten.

Eine Aktion, die neugierig macht
Das Waldplateau bei Kastellaun gehört zu den Forstrevieren, die einen Teil der wohl weltgrößten „Galerie der Nachhaltigkeit“ bilden. Entlang der Premiumwanderwege „Traumschleifen Saar-Hunsrück“ machten die „Bilderrahmen“ in kurzer Zeit von sich reden. Gregor Nassen von den Landesforsten Rheinland-Pfalz konnte sich vom ersten Tag an über großes Interesse bei den Waldbesuchern freuen: „Nachhaltigkeit wird auf unaufdringliche Weise sichtbar und mit spannenden Geschichten verbunden – ein Rezept, das offensichtlich gut ankommt.“

Die Bilderrahmen in Kastellaun zeigen unter anderem einen intakten Waldweiher, Symbol dafür, dass unser Trinkwasser überwiegend aus Quellen im Wald stammt. Ein weiterer lenkt den Blick auf eine „Waldschule“, einen kleinen Platz mit Sitzgelegenheiten, an dem für Kinder und Jugendliche waldpädagogischer Unterricht abgehalten werden kann. Diese Stelle weist darauf hin, dass immer mehr wald-kundliche Angebote der Forstverwaltungen und Forstwirtschaft durch immer mehr Schulklassen wahrgenommen werden. Jedes Jahr kommen in Rheinland-Pfalz rund 175.000 Schüler in den Wald, um von waldpädagogisch geschultem Forstpersonal in die Geheimnisse von Wald und Natur, Forst und Holz eingeweiht zu werden.

Weitere Informationen zur deutschen Forstwirtschaft und dem Jubiläumsjahr auf der Internetseite www.forstwirtschaft-in-deutschland.de.

Das Jubiläumsjahr des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) wird finanziell unterstützt durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

 

5. Nationales Forum zur biologischen Vielfalt

März 2013
Auftaktveranstaltung "Unternehmen Biologische Vielfalt 2020"

Am 5. März 2013 findet das 5. Nationale Forum zur biologischen Vielfalt in Berlin im Haus der Deutschen Wirtschaft statt. Bundesumweltminister Peter Altmaier, Holger Lösch, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI, und Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland, geben den Startschuss für eine langfristige Zusammenarbeit von Wirtschaft und Naturschutz, um den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten.

Mit „Unternehmen Biologische Vielfalt 2020“ werden neue Wege für Dialog und Kooperation zur Erhaltung der Vielfalt in der Natur eröffnet. Die Zeit ist reif dafür, dass in Deutschland starke Partner für die Sicherung der biologischen Vielfalt intensiver miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam Ansätze für die Erhaltung der biologischen Vielfalt auf den Weg bringen. Es geht um die Gestaltung von Schutz und Nutzung der biologischen Vielfalt, so dass die Vielfalt der Arten und Lebensräume in der Natur erhalten bleibt und sich mit den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen verbindet.

Vertreter namhafter Unternehmen diskutieren mit dem Bundesumweltminister über die Herausforderungen und Chancen der biologischen Vielfalt für Unternehmen. Anschließend werden Ideen und Ansätze der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgestellt und diskutiert. Die Themenpunkte konnten zusammen mit ihrer Anmeldung vorgeschlagen werden.

Unternehmensübergreifende Aktivitäten geplant

Jährliche Dialogforen bieten Wirtschaft und Naturschutz die Möglichkeit, die Fortschritte von „Unternehmen Biologische Vielfalt 2020“ zu erörtern und neue Aktivitäten anzustoßen. Um Unternehmen zu unterstützen, wird ein Netzwerk aus Ansprechpartnern für das Thema in Wirtschaftsverbänden und IHKs etabliert. Vielfach fehlt es in Betrieben an ausreichender Information oder an fundierten Ansätzen zur praktischen Umsetzung. Ein Initiativkreis mit Vertretern aus verschiedenen Wirtschafts- und Naturschutzverbänden, Ministerien, Ämtern und Initiativen wird das weitere Vorgehen erörtern und Empfehlungen abgeben. Eine Koordinierungsstelle wird den Prozess unterstützen. In sieben thematischen Aktionsfeldern werden konkrete unternehmensübergreifende Aktivitäten auf den Weg gebracht:

Zielgruppengerechte Informationen zur biologischen Vielfalt für Unternehmen,
Biologische Vielfalt im betrieblichen Umweltmanagement,
Biologische Vielfalt und Naturschutzrecht,
Kommunikation von Unternehmen nach außen,
Finanzierung von Naturschutzprojekten in Kooperation mit Unternehmen,
Märkte / Chancen erkennen und entwickeln,
Netzwerkbildung

Quelle: BMU

Aktionen am Tag des Artenschutzes

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13503 Berlin - Tegel

SDW

SDW

So 3.3.2013
Wanderung durch den Tegeler Forst zur Einweihung eines „Insektenhotels“
Veranstaltung zum Internationaler Tag des Artenschutzes.

Ihr Ansprechpartner:
Christof Schwanitz

Telefonnummer Ansprechpartner:
030 -84721920

EMail Ansprechpartner:
sdw-berlin@web.de

Beschreibung:

Die SDW hat in Zusammenarbeit mit der Revierförsterei Tegelsee eine Nist- und Überwinterungshilfe für Insekten im Tegeler Forst erreichtet. Auf der Wanderung durch den Tegeler Forst werden zunächst verschiedene Artenschutzmaßnahmen im Wald vorgestellt und anschließend das Insektenhotel durch den Vereinsvorstand offiziell eingeweiht. Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Forstamt Tegel der Berliner Forsten.

Uhrzeit:
15.00 – 17.00 Uhr

Ort:
13503 Berlin - Tegel

Veranstalter:

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Landesverband Berlin e. V.

Treffpunkt:
wird bei der Anmeldung bekannt gegeben

Kosten:

Mitglieder 2,00 €, Einzelpersonen 2,50 €, Familien mit bis zu 3 Kindern 5,00 €

weitere Veranstaltungen des SDW-Berlin Download [79 KB]


 

14195 Berlin

Andre´ Obermüller

Andre´ Obermüller

Lichtblick: Fotografien von André Obermüller - Galerieausstellung - bis 10.3.2013
Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem

Der Berliner Fotograf André Obermüller präsentiert eine Auswahl seiner schönsten, im Botanischen Garten Berlin entstandenen Arbeiten. Die von Juli bis Oktober 2012 fotografierten Motive führen zurück zu den Anfängen seiner fotografischen Laufbahn. Spontan, dem Licht folgend, werden ohne technische Hilfsmittel wie Blitze oder Aufheller Pflanzen in ihrem natürlichen Umfeld dargestellt, um die eigenen, in der Natur empfundenen positiven Emotionen auf die Bilder zu übertragen. Alle 35 Exponate können erworben werden.

André Obermüller zeigt eine Serie, die Grafisches in der Botanik betont, Strukturen und Lichtlinien herausstellt und eine Nähe zur impressionistischen Malerei besitzt. Das ungewöhnliche Licht- und Schattenspiel der gezeigten Aufnahmen ist ein Resultat der vor Ort vorgefundenen Wetter- und Lichtverhältnisse, die ihre besondere Akzentuierung durch das Zusammenspiel von Händen, Armen oder Oberkörper des Fotografen erhalten.

Den Berliner Botanischen Garten kennt André Obermüller seit seiner Kindheit. Kunstleistungskurs, der erste belichtete Farbfilm, die Berufsausbildung – immer wieder hat ihn sein Weg in den artenreichen Garten geführt. Nach vielen Jahren Auftragsarbeiten in den Bereichen Architektur-, Industrie- und Werbefotografie sowie Musik und Kurzfilmproduktionen, sind weitere Ausstellungen mit freien Projekten in Vorbereitung.

Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem
Königin-Luise-Straße 6-8
14195 Berlin

 

21244 Buchholz Nordheide

NABU Buchholz Nordheide

NABU Buchholz Nordheide

Der NABU in Buchholz in der Nordheide lädt ein zu einem KNOSPENQUIZ am 3. März 2013 - dem Tag des Artenschutzes - um 11.00 Uhr auf dem Gelände An Boerns Soll 1 in Buchholz/Nordheide gegenüber dem Buswendeplatz am Schulzentrum 1. Siegerehrung mit Tee und Gebäck für die Teilnehmer – Dauer ca. 1-1,5 Std.

Bitte anmelden: Gabriele Krebs 0163-909 87 69

 
Alfred Toepfer Akademie

Alfred Toepfer Akademie

29640 Schneverdingen

Termin: 06. bis 07.03.2013

Ort: Camp Reinsehlen

Zum Thema: Umsetzung von Cross Compliance im Naturschutz: Grundlagen (Teil I) und Erfahrungen (Teil II)

Die EU verpflichtet die Mitgliedstaaten im Rahmen von Cross Compliance, bei den Inhabern landwirtschaftlicher Betriebe zu kontrollieren, ob diese bestimmte Mindeststandards im Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz sowie zur Erhaltung des guten Zustands ihrer Agrarflächen einhalten und bei festgestellen Verstößen eine Kürzung der Direktzahlungen und anderer Zahlungen der 2. Säule vorzunehmen. Die zuständigen Behörden überprüfen die entsprechenden Verpflichtungen stichprobenweise.

Als Ergebnis der Veranstaltungen aus den Jahren 2008-2012 findet auch in diesem Jahr ein Zusammentreffen aller beteiligten Akteure aus dem Naturschutz und der Landwirtschaft zu aktuellen Entwicklungen, sowie zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch statt. Neben Erfahrungen und Fallbeispielen aus der Praxis wird über die Fortentwicklung der Cross Compliance Regelung im Rahmen der Planung für die neue Förderperiode ab 2014 informiert und diskutiert.

Einbezogen wird dieses Jahr auch das Thema Gewässerschutz, welcher ebenfalls eine Cross Compliance Auflage darstellt.

Teil I stellt aktuelle Entwicklungen und Erfahrungen mit der Umsetzung von Cross Compliance auf verschiedenen Ebenen vor. Im Teil II erfolgt der Informations- und Erfahrungsaustausch mit Raum zur Diskussion.

Beide Tage sind auch einzeln buchbar.

Leitung
Dipl.-Biol. Gisela Wicke, NLWKN,
Direktion Naturschutz, Hannover
Dr. Katrin Heuer, Wietzendorf

Teilnahmegebühr
Teil 1: 80,- € (inkl. Mittagessen und
Tagungsgetränke)
Teil 2: 80,- € (inkl. Mittagessen und
Tagungsgetränke)
Teil 1 + 2: 145,- € (inkl. Mittag- und Abendessen und Tagungsgetränke)

Teilnehmerkreis

VertreterInnen der unteren Naturschutz- und Wasserbehörden, der Landwirtschaftskammer, des Landvolks, der Naturschutzverbände und EMS-Berater (Vertiefungsschulung)

52396 Heimbach

Nationalpark Eifel

Nationalpark Eifel

Rangertour Hirschley-Route im Barrierefreien Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter

Nationalpark-Ranger begleiten Sie auf

Rundwanderstrecken. Sie bemühen sich dabei, die Natur an ertastbaren, akustischen und duftenden Beispielen erlebbar zu machen.
Ihr Ansprechpartner: Nationalparkforstamt Eifel
Telefonnummer: 02444-9510-0
EMail: info@nationalpark-eifel.de

Beschreibung: Die Tour führt durch Buchenwälder mit majestätischen Baumriesen und historischen Köhlerplätzen. Sie gewinnen einen ersten Eindruck von der entstehenden Wildnis im Nationalpark Eifel. Vom Aussichtspunkt Hirschley haben Sie einen fantastischen Ausblick über den in Wälder eingebetteten Rursee. Die etwa dreistündige Wanderung (ca. 5 Kilometer) führt über ebene und feste Wege durch den barrierefreien Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter. Sie ist somit für

Menschen mit und ohne Behinderung sowie für Kinderwagen geeignet. Dauer ca. 3 Stunden

Detaillierte Informationen zur Barrierefreiheit erhalten Sie unter www.nationalpark-eifel.de oder bei der Nationalparkverwaltung.

Schwerhörige Gäste können einen mobilen Hörverstärker ausleihen, wenn sie dies im Vorfeld anmelden. Ansonsten ist eine Anmeldung für diese kostenfreien Touren nicht erforderlich.
Uhrzeit: 13:00

Adresse Ort: 52396 Heimbach. GPS-Koordinaten: 50°36'58.54"N 6°26'8.77"E
Veranstalter: Nationalparkforstamt Eifel

Treffpunkt: Rastplatz Kermeter an der Kermeter-Hochstraße (L15) zwischen Schleiden-Gemünd/ Wolfgarten und Heimbach-Schwammenauel.

 

53937 Schleiden

Rangertour Eifel

Rangertour Eifel

So 3.3.2013
Rangertour Vogelsang-Wollseifen-Route

Nationalpark-Ranger begleiten Sie auf Rundwanderstrecken. Sie bemühen sich dabei, die Natur an ertastbaren, akustischen und duftenden Beispielen erlebbar zu machen.

Nationalparkforstamt Eifel
Telefonnummer: 02444-9510-0
EMail: info@nationalpark-eifel.de

Beschreibung:
Gewinnen Sie einen umfassenden Eindruck von der Dreiborner Hochfläche. Dieses 33 Quadratkilometer große Gebiet wurde bis Ende 2005 als Truppenübungsplatz Vogelsang genutzt. Ranger begleiten Sie von den Vogelsang-Gebäuden aus durch naturnahe Wälder über den Neffgesbach zur Wüstung Wollseifen. Die Bewohner dieser ehemaligen Ortschaft mussten 1946 der militärischen Nutzung weichen. Durch weite Wiesen geht es zurück. Die etwa 6,5 Kilometer lange Strecke mit einem steilen Anstieg ist auch für geländegängige Kinderwagen geeignet.

Auf der Hälfte der Strecke stehen Sitzbänke.

Dauer: ca. 3 Stunden

Schwerhörige Gäste können einen mobilen Hörverstärker ausleihen, wenn sie dies im Vorfeld anmelden!

Uhrzeit: 13:00
Ort: 53937 Schleiden. GPS-Koordinaten: 50°37'05.80"N 6°28'45.00"E

Veranstalter: Nationalparkforstamt Eifel

Treffpunkt:
Kulturkino vogelsang ip (Rangerstehle an der Besucherinformation) an der L249, ca. 2 Kilometer südlich von Heimbach.
Kosten: keine

www.nationalpark-eifel.de

 

60311 Frankfurt

Gartenwettbewerb

Gartenwettbewerb

Die Stiftung für Mensch und Umwelt startet im Rahmen der Initiative "'Frankfurt summt!" 'am "Tag des Artenschutzes" (03.03.) einen Wettbewerb "Der bienenfreundlichste Garten Frankfurts 2013 gesucht!". Alle Interessierten aus Privat-, Klein- und Firmengärten sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Die Anmeldung kann bis zum 30.06.2013 online abgegeben werden. Im Anschluss kommt die Jury zusammen bevor im August die attraktiven Preise den Siegern des Gartenwettbewerbs übergeben werden.

Ziel des Wettbewerbes ist es, mit dem Angebot die breite Bevölkerung zu einem aktiven Beitrag zu motivieren. Auch wenn der Jahrestag an das anhaltende Artensterben erinnert, so kann doch ein Wettbewerb und das aktive Tun dem ganzen etwas Positives entgegenstellen.

Ansprechpartner sind Dr. Corinna Hölzer und Cornelis F. Hemmer, info@frankfurt-summt.de. Weitere Informationen erhalten Sie hier

 

76829 Landau

Zoo Landau

Zoo Landau

Öffentliche Zooführung mit Zoodirektor Dr. Heckel am 3. März 2013, 11 Uhr

Zoo und Zooschule Landau bieten nach dem sehr großen Zuspruch in der Vergangenheit in diesem Jahr nun jeweils an einem Sonntag im Monat eine Öffentliche Zooführung zu verschiedenen Themen an. Zum Auftakt des Jahresprogramms sind die Besucher des Landauer Zoos herzlich eingeladen, am Sonntag, den 3. März 2013, um 11 Uhr mit Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel auf einen gemeinsamen Zoorundgang zu gehen! Im Veranstaltungsjahr 2013 lautet das Motto „5 vor 12 für die Vielfalt des Lebens“. Im Mittelpunkt der Führung am „Internationalen Tag des Artenschutzes“ steht der weltweite Schwund an Tier- und Pflanzenarten, insbesondere in Südost-Asien, sowie die Bedeutung der Artenvielfalt allgemein. Auch die Ziele und Projekte des Zoo Landau, der sich für den Erhalt vieler Tierarten und deren Lebensräumen engagiert, werden Thema sein. Neben Prinz-Alfred-Hirschen, Weißhandgibbons und Tigern als Vertretern der Region Südost-Asien leben im Zoo Landau viele weitere spannende, bedrohte Tierarten, denen ein Besuch abgestattet wird. Natürlich dürfen hier die seltenen Sudan-Geparden mit ihrem dreifachen, im Oktober2012 geborenen Nachwuchs nicht fehlen! Die Führung selber ist kostenlos. Es ist nur der übliche Zooeintritt zu entrichten!

Treffpunkt ist um 11 Uhr im neuen Haupteingangsbereich des Zoos. Das Zooteam freut sich auf Ihren Besuch!

Quelle: Zoo Landau

 

97222 Rimpar

Bayern

Bayern

So 3.3.2013
Winter-Vogelwelt im Gramschatzer Wald

Führung für Erwachsene, Kinder und interessierte Jugendliche.

Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Graf
Telefonnummer: 09360 99398-02
EMail: kontakt@walderlebniszentrum-gramschatzer-wald.de

Beschreibung: Naturinteressierte können heute mit Ranger Niels Kölbl auf Entdeckungsreise gehen und dabei herausfinden welche Vögel rund um das Walderlebniszentrum im Winter leben und musizieren; dabei gibt es auch Informationen zur Auswirkung der Klimaveränderung auf das Leben der heimischen Vogelwelt.
Uhrzeit: 14:15 Uhr bis: 15:45 Uhr

Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald, Einsiedel 1, 97222 Rimpar
Veranstalter: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg

Kosten: 1 € f. Kinder/Jugendliche, 2 € f. Erwachsene, 4 € f. Familien

 

Aktionen aus 2012

02826 Görlitz

"Vom Baum der Erkenntnis"

Termin: 3.3.2012

Einweihung des Baumspiels Vorstellung der Artenschutz-Kampagne der EAZA 2012 zum Tag des Artenschutzes

Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V.
Zittauer Straße 43
02826 Görlitz

 

42855 Remscheid

Naturschutz und Biologische Vielfalt in Remscheid: Probleme - Projekte - Perspektiven
Frank Stiller (Dipl.-Ing. Landespflege, ULB Remscheid)

Termin: Dienstag der 28. Februar 2012, Uhrzeit: 19:30 Uhr

Anlässlich des "Tag des Artenschutzes" wird der Leiter der Unteren Landschaftsbehörde (ULB) der Stadt Remscheid, Frank Stiller das Spannungsfeld von Natur- und Artenschutz in einer Bergischen Großstadt darlegen.
Remscheid hat 23 Naturschutzgebiete mit einer Fläche von 715,49 ha, also 9,59 % des Stadtgebietes, als NSG festgesetzt, dazu kommt eine Fläche von ca. 4500 ha in Landschaftsschutzgebieten. Damit kommt Remscheid dem von Umweltverbänden beschriebenen Ziel, ca. 10 % der Gesamtfläche als NSG festzusetzen, schon relativ nahe.
Doch ist das ausreichend, um den bedrohten, gefährdeten und / oder besonders schützenswerten Tier- und Pflanzenarten das Überleben zu sichern?

keine Anmeldung erforderlich
Veranstaltungsort
Natur-Schule Grund
Grunder Schulweg 13
42855 Remscheid

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
www.natur-schule-grund.de

 

48161 Münster

"Besser ein Elefantengedächtnis als ein Spatzenhirn!"

Termine in 2012: 3. März | 5. Mai | 7. Juli | 1. September | 11. November

Allwetterzoo Münster: Führungen zum Thema Gedächtnistraining
Angelika Roland, langjährige Zooschullehrerin und zertifizierte, ganzheitliche Gedächtnistrainerin, bietet einen besonderen Zoo-Rundgang an. Trainieren Sie dabei Ihr Gedächtnis durch kurzweilige Übungen an den Tiergehegen und erfahren Sie nebenbei Wissenswertes über Zootiere. An frischer Luft und bei leichter Bewegung aktivieren Sie Ihre geistigen Fähigkeiten und steigern Ihre Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit. Der Rundgang ist für alle Menschen von 8 bis 99 Jahren geeignet und dauert etwa 90 Minuten.
Kosten: 6 Euro für Erwachsene, 4 Euro für Kinder, jeweils zuzügl. zum Zooeintritt. www.allwetterzoo.de
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.gedaechtnistraining-muenster.de

 

53123 Bonn

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Auch im Rheinland stehen Tiere und Pflanzen auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Hier engagiert sich die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft auf vielfältige Weise, um beispielsweise die liebenswerten Glücksbringer für Haus und Hof, Mehl- und Rauchschwalben, zu fördern. Die Bereitstellung von Gutscheinen für künstliche Schwalbennester hat soviel Nachfrage gefunden, dass die 1.000 Gutscheine innerhalb eines Monats bereits fast vergeben sind. Verteilt werden die Nester von den Märkten der Raiffeisen-Waren Zentrale Rhein-Main eG, die das Projekt unterstützt.

Außerdem möchte die Stiftung mit einer Tagung am 29. März 2012 in Bonn (Flyer Download [4.775 KB] ) den Austausch über neue Konzepte in der Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Landwirtschaft fördern. Auch hierdurch wird der Artenschutz vorangebracht. Die Stiftung entwickelt gemeinsam mit Landwirten Projekte, um Lebensraum der bedrohten Tier- und Pflanzenarten der offenen Feldflur auf landwirtschaftlichen Flächen zu erhalten.
www.rheinische-kulturlandschaft.de

 

76676 Graben-Neudorf

BUND Bruhrain, FV GNATSCHKO und die JUNA-Initiative laden ein zum großen Pflegetag im Naturschutzgebiet Kohlplattenschlag (ein ehemaliger Baggersee) in Graben-Neudorf / Landkreis Karlsruhe:

Samstag 3.3.12 von 9.30 Uhr bis ca. 15 Uhr
Treffpunkt: altes Werktor
Route zum Kohlplattenschlag: http://g.co/maps/hc37k

Was liegt an am Tag des Artenschutzes:
• Rohböden, Steilwände, Tümpel herstellen.
• Per Feuerwehrboot die Inseln erobern und von überflüssigem Bewuchs beseitigen.
• Hänge ersteigen, roden und begehbar machen.
• In die Tiefe graben bis Wasser kommt.
• Tiere beobachten und Natur, Essen und Trinken kostenlos genießen
...uvm...

Alle Altersgruppen und Gruppierungen sind herzlich willkommen.
Anmeldungen spätestens Di. 28.Feb. 20 Uhr
per E-Mail: juna.initiative@googlemail.com
per facebook „JUNA“
per Telefon 07255/762304 (AB) oder 01779630080

Bitte gebt die ungefähre Anzahl der Gruppe an. Auch allein seid ihr herzlich willkommen.
Essen, Trinken, Natur, Action, Spaß wird kostenlos geboten. Kommen und mitmachen - mehr nicht.

Weitere Infos unter graben-neudorf.bund.net

 

88512 Mengen

Tag des Artenschutzes - Vogelführung mit Werner Gottwald

Termin: 3.3.2012

Uhrzeit, Treffpunkt und Route: Werden noch bekannt gegeben

NABU Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach

www.nabu-mengen.de

 

99947 Bad Langensalza

Schulwandern

Welcher Baum ist das?

Termin: 3. März 2012

Erkennen von unterschiedlichen Baumarten im Winter, mit Heiderose Hüther.
Treffpunkt: Parkplatz “Craulaer Kreuz“ bei Craula
Uhrzeit: 14 : 00 Uhr

Nationalpark Hainich
Bei der Marktkirche 9
99947 Bad Langensalza

www.nationalpark-hainich.de

 

Klettern für die Berggorillas – Teilnehmer gesucht

Berggorilla

Berggorilla

09.09.2011 Im Dezember 2011 haben Sie die einmalige Chance an einer einwöchigen Klettertour den höchsten Gipfel Ruandas - den Karisimbi - zu erklimmen und dabei das Berggorilla-Projekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) im Virunga Nationalpark zu unterstützen. weiter ...