Garten-Wettbewerb 2013

 

Gesucht: bienenfreundlichste Gärten der Stadt Frankfurt

Der Wettbewerb will dazu animieren, den Garten als Lebensraum für Pflanzen- und Tiergemeinschaften zu entdecken. Wir alle müssen uns aktiv für die Förderung der Bestäuberinsekten einsetzen. Der neu erreichten Wertschätzung den netten Frühlingsboten gegenüber sollen nun auch Taten folgen. Die Lebensräume für Wildbienen und Co. sollen sich in Frankfurt spürbar verbessern!

Der Wettbewerb wird offiziell am 3. März auf der Ausstellung "Land und Genuss" in der Frankfurter Messe gestartet.

Wir prämieren Gärten in drei Kategorien:

1. Privatgärten

2. Kleingärten

3. Firmengärten

 

Wie kann ich mitmachen?
Füllen Sie das Online-Formular aus und laden Sie dort auch Fotos vom eigenen Garten hoch. Das Formular erfasst entlang der Bewertungskriterien zum Beispiel die Anzahl der heimischen Blühpflanzen (Bäume, Sträucher, Stauden, Kräuter), ob giftfrei gegärtnert wird, Kleinbiotope vorhanden sind, es Nisthilfen für Bestäuberinsekten gibt und ob im Garten auch Umweltbildung stattfindet.

Die Bewertungskriterien in den drei Kategorien zum Herunterladen:

Kriterien Privatgärten     Kriterien Kleingärten     Kriterien Firmengärten


Einsendeschluss ist der 30.06.2013

Die Auswahl der bienenfreundlichsten Gärten Frankfurts 2013 übernimmt eine kompetente Jury. Diese wird im Juli 2013 zusammenkommen und anhand der eingesandten Digitalfotos und des ausgefüllten Formulars eine Vorauswahl und durch die Besichtigung der Favoriten eine Endauswahl treffen. Ende August 2013 findet die Prämierung statt.

Preise
Nützliche Gartenutensilien, heimisches Saatgut und Stauden, attraktive Fachbücher und Abonnements für Gartenzeitschriften, eine Mitgliedschaft im Verein Naturgarten e.V. und einiges mehr erwartet die Gewinner.

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Gärten sind ...
... für viele von uns vor allem eines: ein schöner Erholungsraum an der frischen Luft. Manche lieben die etwas anstrengende, aber entspannende Gartenarbeit fern vom Arbeitsplatz.

Wenn Ihr Garten viele immergrüne, pflegeleichte und nicht einheimische Zierpflanzen beherbergt, stört das nicht weiter beim Spielen, Ausruhen, Freunde treffen. Aber: Es geht noch besser!

Von der Augenweide zur Bienenweide
Der Wettbewerb will dazu animieren, Gärten bunter zu gestalten, damit sie mit heimischen, nektarreichen Stauden, Kräutern, Sträuchern und Bäumen Honig- und Wildbienen und anderen Tieren reichlich Nahrung bieten. Erst durch die Bestäubung kommt es zur Früchte- und Samenbildung. Davon leben wiederum viele Vögel, Insekten und Kleinsäuger. Was findet eine (Wild)Biene in Ihrem Garten zu verschiedenen Jahreszeiten? Wir zählen nicht die Bienen im Garten, sondern schauen auf das Potential, das Ihr Garten für Bestäuberinsekten bereit hält.

Besonders auch Unternehmen fordern wir auf, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Initiativen wie "Biodiversity in good Company" und "Unternehmen Biologische Vielfalt 2020" zeigen auf, dass auch die Wirtschaft eine Verantwortung für biologische Vielfalt hat und zu ihrem Erhalt beitragen kann. Ein Beispiel für lokales Engagement in Frankfurt sind die Aktivitäten der KfW, darunter auch ein bienenfreundlich gestalteter Garten.

Gerade in der Stadt brauchen wir viele solcher Refugien. Zeigen Sie anderen Frankfurtern, was für ein Leben in Ihrem Garten steckt! Übrigens: An viele Zierpflanzen, die in Gärtnereien angeboten werden, sind unsere heimischen Wildbienen nicht angepasst. Sie brauchen vor allem heimische Blühpflanzen, um an deren Pollen und Nektar zu gelangen. Anders herum werden viele Zierpflanzen nicht befruchtet und bringen daher keine Samen und Früchte hervor, von denen Vögel, Insekten und Kleinsäuger leben.

Weitere Informationen und Anbieter heimischer Pflanzen finden Sie hier.