Presseinformation

Zur kostenfreien Nutzung:

Tag des Artenschutzes 2017

Medieninformation, Bonn 14. Februar 2015

Ranga Yogeshwar

Ranga Yogeshwar

Artenschutz ist kein Luxusthema – zum 45. Tag des Artenschutzes am 3. März 2017

Der Tag des Artenschutzes ist im Jahr 1973 im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) eingeführt worden und findet jährlich am 3. März statt. Durch das Abkommen sollen bedrohte wildlebende Arten (Tiere und Pflanzen) geschützt werden.

Artenschutz muss täglich im Bewusstsein der Menschen verankert sein. Es handelt sich nicht um ein Luxusthema, sondern ist von zentraler Bedeutung für das Zusammenleben von Mensch und Natur. www.tag-des-artenschutzes.de ist das Deutsche Serviceportal zum Thema Artenschutz und Tag des Artenschutzes.

„Artenschutz ist für mich ...“ Auf dem Serviceportal zum Artenschutzes äußern sich zudem Verantwortliche von Natur-, Tier- und Artenschutzverbänden wie BUND, WWF, als auch Ranga Yogeshwar, was Artenschutz für sie ist. Der Wissenschaftsjournalist, Physiker und Moderator Yogeshwar sagt: "Artenschutz ist für mich ein Ausdruck von Respekt und Demut gegenüber der Vielfalt in der Natur."

Pressekontakt:
Haus für Kommunikation
Egbert Roggentin
Rochusstraße 217
53123 Bonn

0228 227 88 66
er@haus-fuer-kommunikation.de


 

Diese Internetseite ist ausgezeichnet!

Pressemitteilung, 28.9.2012
Haus für Kommunikation erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Das Internet-Serviceportal zum Tag des Artenschutzes vom Haus für Kommunikation (Bonn) wird in dieser Woche als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen und wurde durch den Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Jürgen Nimptsch, im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt, an das Projekt überreicht. Die Ehrung fand in den Botanischen Gärten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn statt.

Mit dieser Auszeichnung wird das Engagement von Egbert Roggentin und Henning von Harling für das Informationsportal zum Tag des Artenschutzes gewürdigt. Das Projekt „Deutsches Serviceportal zum „Tag des Artenschutzes“ unter www.tag-des-artenschutzes.de“, das am 28.09.2012 ausgezeichnet wurde, trägt in beispielhafter Weise zur Vermittlung von biologischer Vielfalt bei.

„Ich freue mich sehr, dass ich Ihnen als erstes Bonner Projekt die Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt überreichen kann.“ so der Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch bei der Preisverleihung „Sie haben diese absolut verdient!“ Ich würde mir als Oberbürgermeister wünschen, dass Ihrem Vorbild noch zahlreiche weitere Bonner Projekte folgen und wie Sie ausgezeichnet werden.“.

Egbert Roggentin, Gründer und Sprecher vom Haus für Kommunikation, dazu: "Mit dem Artenschutz-Serviceportal möchten wir die Kräfte der zahlreichen Aktiven in diesem Bereich bündeln, um effektiv auf die notwendige Erhaltung der biologische Vielfalt hinzuweisen - wir halten solche Serviceportale für ein überzeugendes Marketinginstrument."

Das Engagement vom Haus für Kommunikation hat die Juroren und Jurorinnen des Wettbewerbs sehr beeindruckt „Wer in das Thema `Artenschutz´ einsteigen oder einfach einen Eindruck bekommen will, welche Aktionen, welches Engagement im Dienste des nationalen und internationalen Artenschutzes vorhanden sind, der ist auf dem deutschen Serviceportal www.tag-des-artenschutzes.de goldrichtig", so Pia Zimmermann vom Hessischen Rundfunk (HR) als Mitglied der Fachjury zum UN-Dekade-Wettbewerb. "Natürlich erfährt man alles über Veranstaltungen und Aktionen am 3. März, dem `Tag des Artenschutzes´. Passend zur UN-Dekade Biologische Vielfalt und dem Jahresthema `Vielfalt genießen - Natur-Zeit als Freizeit´ findet man hier nicht nur Anregungen, wo und wie man Natur erleben kann, sondern auch Informationen dazu, wie sich Tier-, Natur- und Artenschutz voneinander unterscheiden. Aber nicht nur für Informationen sondern auch für Unterhaltung ist gesorgt, und Prominente wie Prof. Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender, oder Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist, machen klar, welche Bedeutung der Artenschutz und die biologische Vielfalt haben." Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhalten Roggentin und von Harling einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung das Serviceportal zum Tag des Artenschutzes einen wertvollen Beitrag leistet. Ab sofort wird das Projekt auf der deutschen UN-Dekade-Webseite unter www.un-dekade-biologische-vielfalt.de vorgestellt.

Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins
Die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu strebt die deutsche UN-Dekade eine Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland an. Der Begriff „biologische Vielfalt“ bezeichnet das gesamte Spektrum des Lebens auf der Erde. Damit sind die Vielzahl aller Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen und Pilze sowie die genetische Vielfalt innerhalb dieser Arten gemeint. Aber auch ihre verschiedenen Lebensräume und die komplexen ökologischen Wechselwirkungen sind Teil der biologischen Vielfalt. Seit Jahrzehnten ist ein Rückgang dieser Vielfalt zu beobachten. Damit schwindet auch für uns Menschen die wertvolle Lebensgrundlage. Das Anliegen der UN-Dekade Biologische Vielfalt ist es daher, mehr Menschen für die Natur zu begeistern und für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu motivieren. Die Auszeichnung nachahmenswerter Projekte kann dazu beitragen und die Menschen zum Mitmachen bewegen.

Seit Juni 2012 werden wöchentlich beispielhafte Projekte zur UN-Dekade Biologische Vielfalt vorgestellt. Neue Projekte sind eingeladen, sich noch bis zum Ende der Dekade im Jahr 2020 zu bewerben. Jeder, der sich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Forschungs-, Bildungs- oder Naturschutzmaßnahmen einsetzt, kann seine Bewerbung online bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt unter www.un-dekade-biologische-vielfalt.de einreichen.


Hintergrundinformationen

UN-Dekade-Biologische Vielfalt
Die Vereinten Nationen haben das Jahrzehnt von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen. Die Dekade soll die Umsetzung des UN-Übereinkommens von 1992 unterstützen. Ziel ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu soll auch das gesellschaftliche Bewusstsein gefördert werden. Genau hier setzt die deutsche UN-Dekade an: Sie möchte mehr Menschen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt, unserer natürlichen Lebensgrundlage, gewinnen. Ein Schwerpunkt ist daher die Auszeichnung von vorbildlichen Projekten. Die Mitwirkenden setzen sich für die biologische Vielfalt ein, indem sie sie schützen, nachhaltig nutzen oder ihren Wert vermitteln.

Wettbewerb
Seit Juni 2012 werden wöchentlich beispielhafte Projekte zur UN-Dekade Biologische Vielfalt vorgestellt. Neue Projekte sind eingeladen, sich noch bis zum Ende der Dekade im Jahr 2020 zu bewerben. Jeder, der sich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Forschungs-, Bildungs- oder Naturschutzmaßnahmen einsetzt, kann seine Bewerbung online bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt unter www.un-dekade-biologische-vielfalt.de einreichen.

Projekt
Das Projekt „Deutsches Serviceportal zum „Tag des Artenschutzes“ unter www.tag-des-artenschutzes.de“, dass am 28.09.2012 ausgezeichnet wurde, trägt in beispielhafter Weise zur Vermittlung von biologischer Vielfalt bei. Zur Projektbeschreibung siehe: http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/
Das Engagement von Herrn Roggentin und seinen Partnern für die biologische Vielfalt hat die Juroren und Jurorinnen und unser Team in der Geschäftsstelle sehr beeindruckt. Mit der Auszeichnung erhält Herr Roggentin die Bestätigung, dass er sich vorbildlich für die biologische Vielfalt in Deutschland einsetzt. Er setzt ein bedeutendes Zeichen für das Engagement in diesem Bereich und trägt dazu bei, mehr Menschen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu motivieren. Dies kann er künftig in der Öffentlichkeit mit dem Titel, dem bereits zugestelltem Logo und den beiliegenden Materialien als „Ausgezeichnetes UN-Dekade-Projekt“ kundtun. Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält Herr Roggentin einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung das Projekt einen wertvollen Beitrag leistet. Ab dem 29.09.2012 wird das Projekt auf der deutschen UN-Dekade-Webseite unter www.un-dekade-biologische-vielfalt.de vorgestellt.

Auszeichnungsverfahren
Die Auszeichnung erfolgt dezentral direkt vor Ort. Die Projektträger erhalten dazu nach einer gemeinsamen Terminplanung die Auszeichnungsmaterialien per Post sowie digitale Logos und Dokumente zur Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die offizielle Urkunde zur Auszeichnung wurde unterzeichnet von Umweltminister Peter Altmaier. Wir präsentieren die Projekte auf unserer Webseite und berichten begleitend über die Auszeichnungen in unserem wöchentlichen Newsletter: http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de/2004ibook68096_33037_2003.html.

Biologische Vielfalt
Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen – einschließlich der Wechselwirkungen zur unbelebten Umwelt, innerhalb der Arten und zwischen den Arten – sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt ihrer Lebensräume. Biologische Vielfalt ist die Grundlage einer langfristig gesicherten Existenz des menschlichen Lebens auf der Erde. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.un-dekade-biologische-vielfalt.de.

Botanischen Gärten der Universität Bonn
Der Verlust von Tier- und Pflanzenarten sowie von deren Lebensräumen schreitet weltweit in bedrohlichem Maße voran. Auch in unserer heimischen Flora sind viele Pflanzenarten in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht.

Die Botanischen Gärten Bonn reagieren darauf in zweierlei Hinsicht. Zum einen orientieren sie sich an verschiedenen internationalen Regelungen und Abkommen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Zollbehörden und die Kultivierung von Pflanzen, die vom Zoll beschlagnahmt wurden auf Grund von Verstößen gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen.

Zum anderen entwickeln die Botanischen Gärten, in denen zahlreiche bedrohte Pflanzen kultiviert werden, eigene Aktivitäten (wie zum Beispiel das Projekt „Silbergras“) oder beteiligen sich an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des Bundesamts für Naturschutz.

Haus für Kommunikation
Seit 5 Jahren arbeiten im Haus für Kommunikation erfahrene Agenturprofis in Beratung, Kreation und Produktion. Es werden alle relevanten kommunikativen Bereiche, wie Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Design, Internet sowie Marktforschung gebündelt. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören Informations-, Aktions- und Serviceportale zu den Themenschwerpunkten Ernährung, Umwelt und Gesundheit. Die Agentur hat ihren Sitz in Bonn Duisdorf. Gründer und Sprecher vom Haus für Kommunikation ist Egbert Roggentin. www.haus-fuer-kommunikation.de

Presseeinladung

24. September 2012

Haus für Kommunikation erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt
Das Internet-Serviceportal zum Tag des Artenschutzes vom Haus für Kommunikation (Bonn), wird in dieser Woche als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird durch den Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Jürgen Nimptsch, im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt, an das Projekt überreicht, das sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzt.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Mit dieser Auszeichnung wird das Engagement von Egbert Roggentin und Henning von Harling für das Informationsportal zum Tag des Artenschutzes gewürdigt. Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland gesetzt. Das Projekt „Deutsches Serviceportal zum „Tag des Artenschutzes“ unter www.tag-des-artenschutzes.de“, dass am 28.09.2012 ausgezeichnet wird, trägt in beispielhafter Weise zur Vermittlung von biologischer Vielfalt bei.

Dieses Engagement hat die Juroren und Jurorinnen des Wettbewerbs sehr beeindruckt „Wer in das Thema `Artenschutz´ einsteigen oder einfach einen Eindruck bekommen will, welche Aktionen, welches Engagement im Dienste des nationalen und internationalen Artenschutzes vorhanden sind, der ist auf dem deutschen Serviceportal www.tag-des-artenschutzes.de goldrichtig", so Pia Zimmermann vom Hessischen Rundfunk (HR) als Mitglied der Fachjury zum UN-Dekade-Wettbewerb.

Wir laden Sie ein zur Auszeichnung des Projektes „Serviceportal zum Tag des Artenschutzes“ wird durch den Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn Jürgen Nimptsch stattfinden. Die Ehrung findet in den Botanischen Gärten der Universität Bonn statt - Herr Prof. Dr. Maximilian Weigend wird als Hausherr dem Termin beiwohnen.

am Freitag, 28. September 2012,
um 10.00 Uhr
Botanische Gärten der Universität Bonn (Mittelmehrhaus),
Meckenheimer Allee 171, 53115 Bonn

An diesem Tag wird dem Projekt der Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ verliehen.

Mit freundlichen Grüßen



Ansprechpartner bei Fragen zum Projekt
Haus für Kommunikation
Egbert Roggentin
Rochusstr. 217
53123 Bonn

Telefon 0228 227 88 66
info@haus-fuer-kommunikation.de

Ansprechpartner
bei der Geschäftsstelle
UN-Dekade
Biologische Vielfalt:
Dr. Ute Magiera
- Projektleitung-
Dr. Natalie Bergholz
Angela Krumme

An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: 0541|9633955
Telefax: 0541|9633990
u.magiera@dbu.de
www.un-dekade-biologische-vielfalt.de

Tag des Artenschutzes

Tag des Artenschutzes

Pressemitteilung 20.04.2012

ipbes

ipbes

Bonn wird internationale Hauptstadt für den Artenschutz

Zur Entscheidung der internationalen Staatengemeinschaft, das IPBES-Sekretariat in Bonn anzusiedeln, erklärt Undine Kurth, parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutz:

Es ist erfreulich, dass die internationale Staatengemeinschaft sich für Bonn für das IPBES (Sekretariat des neuen internationalen Wissenschaftlergremiums für Biodiversität) entschieden hat. Bonn hat sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen können, denn die Stadt bietet gute Voraussetzungen für die Verknüpfung der relevanten Politikbereiche im internationalen Natur- und Artenschutz. Mit den UN-Sekretariaten für Klimaschutz (UNFCCC), zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) oder zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten (UNEP/CMS) kann sich die internationale Wissenschaft hier schnell und auf kurzem Wege austauschen und ihr Wissen bündeln.

Wichtiger als die Frage nach dem geeignetsten Ort ist aber die Entscheidung für ein eigenes Sekretariat. Damit kommt dem internationalen Schutz der biologischen Vielfalt die nötige und verdiente Aufmerksamkeit wie den Herausforderungen des Klimawandels zu, denn ähnlich wie dieser bedroht auch der Verlust der biologischen Vielfalt unsere Lebensgrundlagen.

Die Bundesregierung und besonders der wahlkämpfende Bundesumweltminister dürfen sich jetzt nicht einfach zurücklehnen und die Entscheidung aus Panama als Ihren Erfolg feiern. Vielmehr müssen sie dafür Sorge tragen, dass das IPBES-Sekretariat schnellstmöglich seine Arbeit aufnehmen kann. mehr dazu ...

 

Download [408 KB] Motiv Tag des Artenschutzes 2013

Artenschutzes stärker in den Fokus rücken

Am 3. März ist der Tag des Artenschutzes 2012

Pressemitteilung, Bonn 29.02.2012

Dem Artenschutz in Deutschland mehr Beachtung schenken, dass wollen die Initiatoren des Serviceportales zum Tag des Artenschutzes. „Artenschutz und biologische Vielfalt müssen stärker ins Bewusstsein der Menschen gelangen – hierfür ist der Impulstag, der 40. Tag des Artenschutzes am 3. März, da.“ So der Sprecher des Serviceportales, Egbert Roggentin. Unter www.tag-des-artenschutzes.de werden Aktionen und Informationen zum Gedenktag am 3. März 2012 vorgestellt.

Carsten Wilke, Präsident des Deutschen Forstvereins stellt heraus: "Artenschutz ist für deutsche Forstleute integraler Teil ihrer täglichen Arbeit im Wald. Die moderne, ökologische Waldbewirtschaftung sichert den Lebensraum vieler bedrohter Arten und einige besonders eindrucksvolle wie Schwarzstorch, Luchs, Wildkatze und Biber breiten sich aus und kehren nach Jahrhunderten wieder zurück." Auf dem Internetportal kommen Experten von Natur-, Tier- und Artenschutzverbänden zu Wort, bei einem Gewinnspiel können hochwertige Artenschutz-Wandkalender gewonnen werden, davon einer mit Original Unterschrift vom Schirmherren des Kalenderprojektes Hannes Jaenicke.

Der Tag des Artenschutzes ist im Jahr 1973 im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) eingeführt worden und findet jährlich am 3. März statt. Durch das Abkommen sollen bedrohte wildlebende Arten (Tiere und Pflanzen) geschützt werden.

Unter www.tag-des-artenschutzes.de ist ein Internetportal eingerichtet, auf dem Aktionen und Informationen zu diesem Impulstag am 3. März 2012 vorgestellt werden. Auf diesem Serviceportal kann sich jeder, der eine Veranstaltung oder Aktion zum Tag des Artenschutzes durchführt, aufnehmen lassen. Ein Gewinnspiel, bei dem es 3 wunderschöne, exklusive Artenschutzkalender 2012, zu gewinnen gibt, runden die Seite ab.

Pressekontakt

Haus für Kommunikation
Egbert Roggentin
Rochusstraße 217
53123 Bonn
T 0228 227 88 66
E er@haus-fuer-kommunikation.de

Am 3. März ist der Tag des Artenschutzes 2012

Tag des Artenschutzes

Tag des Artenschutzes

Pressemitteilung, Bonn 30.1.2012

Der Tag des Artenschutzes ist im Jahr 1973 im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) eingeführt worden und findet jährlich am 3. März statt. Durch das Abkommen sollen bedrohte wildlebende Arten (Tiere und Pflanzen) geschützt werden.

www.tag-des-artenschutzes.de ist ein Internetportal, auf dem wir Veranstaltungen, Aktionen und Informationen zum 40. Tag des Artenschutzes am 3. März 2012 bündeln und vorstellen. Was geschieht wo am Tag des Artenschutzes? Wer macht was?

„Artenschutz ist für mich ...“

Auf dem Serviceportal zum Tag des Artenschutzes äußern sich zudem Verantwortliche von Natur-, Tier- und Artenschutzverbänden wie BUND, WWF, als auch Ranga Yogeshwar, was Artenschutz für sie ist. Der Wissenschaftsjournalist, Physiker und Moderator Yogeshwar sagt: "Artenschutz ist für mich ein Ausdruck von Respekt und Demut gegenüber der Vielfalt in der Natur."

Erfolge beim Artenschutz in Deutschland gab es vor einigen Monaten, als erste Fotos von freilebenden Wölfen im Landkreis Teltow-Fläming gemacht wurden. „Brandenburg ist Wolfsland“, bekräftigt Dr. Janosch Arnold, Referent Große Beutegreifer beim WWF Deutschland. „Die Rückkehr dieses Beutegreifers ist für das Land ein Gewinn und zugleich auch eine Herausforderung.“ Ziel sei es, ein reibungsloses Management der Wolfspopulation zu garantieren und Konflikte, etwa mit Schafshaltern und Jägern, zu vermeiden. „Der Wolf ist wieder ein Teil unserer Heimat geworden – und er soll es auch weiterhin bleiben“, so Arnold.

Unter: www.tag-des-artenschutzes.de ist ein Internetportal eingerichtet, auf dem Aktionen und Informationen zu diesem Impulstag am 3. März 2012 vorgestellt werden. Auf diesem Serviceportal kann sich jeder, der eine Veranstaltung oder Aktion zum Tag des Artenschutzes durchführt, aufnehmen lassen. Bitte melden unter info@haus-fuer-kommunikation.de oder 0228 227 88 66.
Foto: © Ralph Frank / WWF, Wolf (Canis lupus lupus)

Pressekontakt
Haus für Kommunikation
Egbert Roggentin
Rochusstraße 217
53123 Bonn
T 0228 227 88 66
E er@haus-fuer-kommunikation.de

 

"Exotische Tiere sind kein Urlaubs-Souvenir"

Hessens Umweltministerin weist auf den 40. Tag des Artenschutzes am 3. März 2012 hin: "Exotische Tiere sind kein Urlaubs-Souvenir"

"Wir alle tragen Verantwortung für den weltweiten Erhalt der Tier- und Pflanzenarten", erinnert die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich anlässlich des 40. internationalen Tags des Artenschutzes am 3. März. An diesem Tag wurde 1973 in Washington D. C. ein internationales Artenschutzübereinkommen (kurz CITES genannt) unterzeichnet, dem sich bis heute 175 Staaten, darunter auch Deutschland, angeschlossen haben. Seitdem erinnert jährlich der "Tag des Artenschutzes" an das Ziel, das vom Menschen verursachte Aussterben von Arten zu stoppen. "Der Wunsch nach Exotik im heimischen Wohnzimmer bringt immer neue Tierarten an den Rand der Ausrottung", kritisiert Puttrich und fordert die Verbraucher auf, auf den Kauf eines Wildtieres zu verzichten. "Artenschutz fängt nicht in der Ferne, sondern hier beim Endverbraucher an. Wir sollten uns genau überlegen, ob wir wirklich alles kaufen wollen, was angeboten wird", bekräftigt Puttrich.

Die Ministerin sagte, wer beispielsweise Papageien, Reptilien oder Vogelspinnen, aber auch Greifvögel oder Eulen halten will, könne sich bei den für den Artenschutz zuständigen Regierungspräsidien vorher erkundigen, welche Voraussetzungen für die artgerechte Haltung einzuhalten sind. Auch sollte man nicht einfach aus dem Urlaub exotische Tiere oder Pflanzen mitbringen. Manches Souvenir kann sich bei Heimkehr aus dem Urlaub nachträglich als teuer erweisen. "Unwissenheit schützt auch hier nicht vor Strafen - und das Mitbringsel ist am Ende auch weg", so Puttrich.

"Artenschutzspürhunde" gegen Schmuggler

Seit 2008 werden am Frankfurter Flughafen "Artenschutzspürhunde" gegen Schmuggler eingesetzt. Die Hunde sind so ausgebildet, dass sie lebende Tiere, aber auch Teile von Tieren, z.B. Elfenbein oder Haifischflossen aufspüren können. Insgesamt wurden im Jahr 2010 allein am Frankfurter Flughafen mehr als 8.500 Exemplare von geschützten Tieren oder Pflanzen aufgegriffen und sichergestellt.

Auslöser für das Internationale Artenschutzabkommen war vor rund 40 Jahren die Erkenntnis, dass der ungeregelte internationale Handel eine der Hauptursachen für das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten ist. Nicht nur Nashörner, Papageien, tropische Fische, Amphibien und Reptilien oder Produkte aus diesen Tieren sind akut betroffen. Auch in Europa geht der Artenschwund weiter. Die Europäische Kommission hat dazu beispielsweise im Februar 2012 eine Verordnung erlassen, die unter anderem den Handel mit lebenden Eichhörnchenarten aus Nordamerika und Südostasien einschränkt. Werden diese Eichhörnchen freigesetzt, weil sie aus Käfigen entweichen oder die Besitzer den Spaß an ihnen verloren haben, gefährden sie heimische Arten und Lebensräume.

Pressestelle: Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Pressesprecher: Thorsten Neels
Telefon: (0611) 815 10 20, Fax: (0611) 815 19 43
E-Mail: pressestelle@hmuelv.hessen.de

Nichts zu lachen für die Drachen

Foto:  David Lawson / WWF UK

Foto: David Lawson / WWF UK

Zum chinesischen „Jahr des Drachen“ präsentiert der WWF die Top 5 der sonderbarsten Drachen der Tierwelt
Quelle: wwf - Berlin, 22.01.2012, Artenschutz, Biologische Vielfalt - Alle zwölf Jahre wiederholt sich im chinesischen Horoskop das Jahr des Drachen, das am 23. Januar beginnt. Während wir den Drachen in Europa als bedrohliche Feuer speiende Kreatur aus Märchen und Sagen kennen, ist er in China ein berühmter Glücksbringer, der für den Frühling und Zuversicht steht. Besonders vielversprechend ist die diesmal auftretende Kombination mit dem Element Wasser, was nur alle 60 Jahre vorkommt. Im Jahr des Wasserdrachen sollen Ideen und Kreativität fließen und Volkswirtschaften wachsen.

Eine ähnlich positive Prognose kann der WWF für die heute lebenden „Drachen“ nicht treffen: Viele von ihnen gelten als bedroht – sei es aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraumes oder zunehmenden Schmuggel durch „Tierliebhaber“, die für den Besitz seltener Exemplare das Aussterben ganzer Arten in Kauf nehmen. Anlässlich des beginnenden Jahres des Drachen präsentiert der WWF die Top 5 der sonderbaren Drachenwelt:

Komodowaran: Mit einer Länge von bis zu drei Metern und einem Gewicht von bis zu 75 Kilogramm sind Komodowarane (Varanus komodoensis) die Riesen unter den Echsen. Sie fressen jede Beute, die sie überwältigen können, darunter auch kleinere Hirsche und Wildschweine. Da ihr Verbreitungsgebiet auf wenige kleine indonesische Inseln beschränkt ist, stuft die Weltnaturschutzunion (IUCN) sie als gefährdet ein.

Grüner Leguan: Die Grünen Leguane (Iguana iguana) sind wahre Wasserdrachen: Am liebsten halten sie sich an den Ufern von Seen und Flüssen auf, wo sie sich tagsüber auf den Bäumen sonnen. Wittern sie Gefahr, lassen sie sich einfach ins Wasser fallen und verstecken sich für einige Minuten auf dem Grund. Grüne Leguane erreichen eine Länge von rund zwei Metern. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mittel- und das nördliche Südamerika.

Meerechse: Die nur auf den Galápagos-Inseln vorkommenden Meerechsen (Amblyrhynchus cristatus) zeigen ein sehr ausgeprägtes Revierverhalten und leben in großen Scharen auf Lavafelsen. Sie ernähren sich in der Hauptsache von Meeresalgen und Tang, für die sie bis zu einer Tiefe von 15 Metern tauchen. Meerechsen erreichen eine Länge von ca. 1,3 Metern.

Stirnlappenbasilisk: Wie kleine Märchendrachen wirken die Stirnlappenbasilisken (Basiliscus plumifrons), die in den Feuchtgebieten und Regenwäldern Mittelamerikas beheimatet sind. Eine erstaunliche Fähigkeit brachte den bis zu 90 cm langen Tieren den Namen Jesus-Echse ein: Aufgrund ihrer breiten Zehen sind sie in der Lage, kurze Zeit über Wasser zu laufen!

Galapagos-Landleguan: Auch die Galapagos-Landleguane (Conolophus subcristatus) sind – wie ihr Name vermuten lässt – ausschließlich auf den Galápagos-Inseln zu Hause. Die auch Drusenköpfe genannten und bis zu 1,20 Meter langen Tiere zeigen erstaunliches Geschick, wenn es um ihre Lieblingsspeise geht: So rollen sie die Opuntien-Kakteen mit den Füßen so lange auf dem Boden herum, bis sich die Stacheln gelöst haben.
Foto: © David Lawson / WWF UK

 

Ein neuer Wolf: WWF gelingt Erstnachweis

wwf - Pressemeldung vom 01.09.2011
Landkreis Teltow-Fläming/West-Brandenburg: WWF-Kamerafalle fotografiert Wolf. / LUGV: Wölfe sind Herausforderung und Gewinn für Brandenburg.

Berlin - Eine WWF-Kamerafalle hat im Raum Sperenberg/West-Brandenburg einen Wolf fotografiert. Damit ist der Erstnachweis für ein Canis lupus in der Region gelungen. „Dieser Nachweis zeigt erneut, wie wichtig es ist die deutschen Wolfsvorkommen genau zu untersuchen. Nur so kann ein realistisches Bild von der Populationsentwicklung gelingen“, sagt Dr. Janosch Arnold, Referent Große Beutegreifer beim WWF Deutschland.

Durch die bei Tageslicht entstandenen Fotonachweise können Experten das Tier nun anhand von Fellmusterung und anderen äußerlichen Merkmalen identifizieren. Zusätzlich gelang eine Nachtaufnahme. Bisher ist nicht klar, ob es sich um einen oder um mehrere Wölfe handelt. Es sei durchaus möglich, dass sich zwei Tiere im Gebiet aufhielten, so die Vermutung von Yvette Krummheuer, die für den WWF, in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) vor Ort das Wolfsmonitoring durchführt. Bestätigt sei diese Annahme jedoch noch nicht. Im Rahmen der Untersuchungen konnten bisher mehrere Wolfslosungen gefunden werden, wovon 2 für genetische Untersuchungen geeignet sind. Die Losungsproben werden zur Untersuchung ins Naturkundemuseum Görlitz geschickt.

„Brandenburg ist Wolfsland“, bekräftigt Arnold. „Die Rückkehr dieses Beutegreifers ist für das Land ein Gewinn und zugleich auch eine Herausforderung.“ Ziel sei es, ein reibungsloses Management der Wolfspopulation zu garantieren und Konflikte, etwa mit Schafshaltern und Jägern, zu vermeiden. „Der Wolf ist wieder ein Teil unserer Heimat geworden – und er soll es auch weiterhin bleiben“, so Arnold.

 

3. März 2011 - Tag des Artenschutzes
BMU fördert den Schutz bedrohter Tierarten

Der Tag des Artenschutzes wird am 3. März begangen, um an die Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (nach seiner englischen Bezeichnung "CITES" genannt) am 3. März 1973 in Washington zu erinnern.

Mit diesem Abkommen ist eine Tierart wie keine zweite verbunden: Der afrikanische Elefant. Die Gier nach Elfenbein gipfelte in den 1980er Jahren in einer beispiellosen Wilderei und führte zu einem starken Rückgang der Bestände, bis schließlich die internationale Staatengemeinschaft 1990 den weltweiten kommerziellen Handel stoppte.

Dieses Verbot, das im Grundsatz bis heute in Kraft ist, erweist sich als sehr wirkungsvoll. Die Bestände im südlichen Afrika haben sich seitdem erholt, wodurch in einzelnen Gebieten bereits die Kapazitätsgrenzen der Elefantenlebensräume überschritten werden. In anderen Regionen Afrikas ist der Elefant jedoch nach wie vor stark durch Wilderei und illegalen Handel bedroht. Der Schutz des afrikanischen Elefanten wird daher auch eines der Schwerpunktthemen der 16. Vertragsstaatenkonferenz 2013 in Bangkok sein.

Die Bundesregierung fördert seit Juni 2010 das Forschungsprojekt "Ermittlung von Alter und geografischer Herkunft von Elfenbein des Afrikanischen Elefanten". Mit einer weltweit bislang einzigartigen Datenbank und einer neuen und präziseren Methode zur Altersbestimmung von Elfenbein soll künftig nachgewiesen werden, aus welchen Regionen Elfenbein stammt. Damit soll der Wilderei Einhalt geboten und gefährdete Elefanten-Populationen in Afrika besser geschützt werden. Das Projekt wird in Kooperation mit dem WWF (Deutschland), dem Internationalen Zentrum für Elfenbeinforschung (INCENTIVS) der Universität Mainz sowie der Universität Regensburg durchgeführt.

Mit dem Projekt trägt Deutschland zur Umsetzung des internationalen Aktionsplans zum Erhalt des Afrikanischen Elefanten bei.

In vielen Staaten Afrikas scheitert der Artenschutz an unzureichendem Vollzug bestehender Verbote, teilweise auch am Desinteresse der zuständigen Stellen. Dies gilt beim afrikanischen Elefanten aber auch bei anderen geschützten Tieren. Ein weiteres bisher einzigartiges Projekt zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Wildtierfleisch im westlichen Afrika findet derzeit in Gabun, Kamerun und der Republik Kongo mit finanzieller Unterstützung des Bundesumweltministeriums statt. Die Organisationen LAGA (Last Great Ape Organization), Conservation Justice und PALF (Project on the Application of Wildlife Law) arbeiten an der Aufdeckung von Handelsbeziehungen und Handelswegen für illegal gewildertes Buschfleisch in enger Kooperation mit den örtlichen Behörden. (Quelle: BMU März 2011)

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände

„Wälder in Deutschland sind für ungefähr 4.300 Pflanzen und 6.700 Tiere ein wichtiger Teil ihres Lebensraumes, der durch die moderne nachhaltige Forstwirtschaft weiter wächst“, so Philipp zu Guttenberg, Präsident der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) zum diesjährigen „Tag des Artenschutzes“ am 3.März. Pressemitteilung Download [124 KB]

 
Bild: Stadt Bonn

Bild: Stadt Bonn

Geschäftsstelle der Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services wird am Rhein eingerichtet

Bonn wird Sitz des Sekretariats von IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services). Das hat die internationale Staatengemeinschaft in der Nacht zum 20. April in Panama entschieden. Die Bundesrepublik Deutschland hatte sich mit der deutschen UNO-Stadt darum beworben, Standort der Geschäftsstelle des Gremiums zu werden. Hauptaufgabe von IPBES ist es, politischen Entscheidungsträgern zuverlässig unabhängige und glaubwürdige Informationen über den Zustand und die Entwicklung der Biodiversität als Entscheidungshilfe zur Verfügung zu stellen.

"Eine weitere gute Nachricht für den deutschen UNO-Standort Bonn", freute sich Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch. "IPBES stärkt nicht nur das Leitmotto der Nachhaltigkeit, für das die derzeit 18 UNO-Einrichtungen in Bonn arbeiten, sondern auch die wissenschaftliche Kompetenz auf internationaler Ebene. Ich heiße die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von IPBES schon heute herzlich willkommen."

Bundesumweltminister Norbert Röttgen: "Die Entscheidung für den Sitz des IPBES-Sekretariats in Bonn ist ein Riesenerfolg. Wir haben uns in einem starken Bewerberfeld durchgesetzt. Damit hat die Staatengemeinschaft unser langjähriges Engagement für den weltweiten Schutz der biologischen Vielfalt gewürdigt. Die Entscheidung bedeutet eine weitere Stärkung des UNO-Standorts Bonn. Der Bundesregierung ist es ein weiteres Mal in Zusammenarbeit mit der Stadt gelungen, eine wichtige Einrichtung in Bonn anzusiedeln. IPBES wird ähnlich dem Weltklimarat (IPCC) unabhängige Informationen über den weltweiten Zustand und die Entwicklung der biologischen Vielfalt liefern. Damit wird Bonn ein wichtiges Zentrum der internationalen Biodiversitätspolitik."

Synthese von Umweltschutz und Entwicklung

Das deutsche Angebot überzeugte auch dadurch, dass Bonn bereits Sitz von 18 VN Organisationen mit rund Tausend Beschäftigten im Bereich Umwelt-, Klima- und Naturschutz ist, die überwiegend auf dem UN Campus im ehemaligen Parlamentsviertel am Rhein untergebracht sind. Von besonderer Bedeutung für die künftige Arbeit von IPBES sind die Sekretariate der Klimarahmenkonvention (UNFCCC), der Wüstenkonvention (UNCCD) und der Bonner Konvention über die wandernden Tierarten(UNEP/CMS). Bonn ist "der" Standort für die Synthese von Umweltschutz und Entwicklung.

Die UNO-Generalversammlung hatte am 21. Dezember 2010 in New York grünes Licht zur Einrichtung des Beratergremiums gegeben. Es soll weltweit wissenschaftliche Daten sammeln, analysieren und Handlungsoptionen anbieten, um Regierungen in ihrer Arbeit zum Schutz der Biologischen Vielfalt zu unterstützen. Schwellen- und Entwicklungsländern wird geholfen, eigene Kapazitäten aufzubauen, beispielsweise durch die Förderung von (Nachwuchs-)Wissenschaftlern, den Aufbau wissenschaftlicher Kooperationen und den vereinfachten Zugang zu Fachliteratur und Datenbanken.

Auf Einladung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP verhandelten in Panama etwa 300 Delegierte aus über 100 Staaten vom 16. bis 21. April über mögliche Funktionen, Aufgaben, Rechtsstatus, Verwaltungsstruktur und Finanzierung des neuen Gremiums.

Deutschland ist engagiert im Biodiversitätsschutz

Im internationalen Biodiversitätsschutz ist Deutschland seit jeher ein verlässlicher Partner und hat sein Engagement in den letzten Jahren verstärkt: Während der deutschen Präsidentschaft über die Konvention zur Erhaltung der Biodiversität (CBD) von 2008 bis 2010 hatte die Bundesregierung den Verhandlungsprozess zur Einrichtung von IPBES politisch vorangetrieben und auch finanziell zu seiner Realisierung beigetragen. Von 2009 bis 2012 stellt die Bundesregierung zusätzlich 500 Millionen Euro und ab 2013 dann jährlich 500 Millionen Euro für den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Wäldern und anderen bedeutenden Ökosystemen bereit.